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Mönchengladbach |
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Friedrich Spee von Langenfeld S. J. Er wirkte als Theologieprofessor, Seelsorger und Beichtvater. 1631 erschien anonym seine Schrift „Cautio Criminalis“, ein Buch, das die Welt bewegte (Rechtliches Bedenken über Hexenprozesse). Scharf wandte sich Spee in einer Anklage an Fürsten, Juristen und Theologen gegen Prozessverfahren mit unter Folter erpressten Geständnissen. Er erregte damit großes Aufsehen. Es war der Anfang vom Ende der fürchterlichen Hexenverfolgung in Deutschland. Spee war auch mit der „Trutznachtigall“ einer der bedeutendsten Barock-Dichter, der sich als erster Lyriker der deutschen Sprache bediente. Spees Lieder werden bis heute in den Kirchen beider Konfessionen gesungen, z. B. „Oh Heiland reiß die Himmel auf“, „Zu Bethlehem geboren“. Die Romantik schätzt ihn als Dichter der Innigkeit, Naturverbundenheit und mystischen Jesusliebe. |
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